Entscheiderdaten.online

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: 02.10.2026

1. Geltungsbereich

Diese AGB gelten für alle Verträge über die Lieferung von Unternehmensdaten zwischen remoteSalesForce.asia (Inhaberin Penky Benaning Kopplin, im Folgenden „Entscheiderdaten“) und dem Kunden. Wir liefern ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nicht.

2. Vertragsschluss

Die Bestellung eines Testpakets ist ein Angebot des Kunden; der Vertrag kommt mit unserer Rechnung zustande. Bei individuellen Auswahlen kommt der Vertrag mit der Annahme unseres Angebots zustande. Sind in einer Auswahl weniger Datensätze verfügbar als bestellt, teilen wir das vor Rechnungsstellung mit; der Kunde kann dann die Menge anpassen oder vom Auftrag zurücktreten.

3. Leistung und Lieferung

Wir liefern die vereinbarte Anzahl Datensätze als Excel- oder CSV-Datei über einen Download-Link, der 7 Tage gültig ist. Die Lieferung erfolgt nach Zahlungseingang. Die Daten werden vor Lieferung erneut geprüft; eine Fehlerfreiheit aller Angaben kann nicht garantiert werden.

4. Preise und Zahlung

Alle Preise verstehen sich netto. Rechnungen an Unternehmen in der EU werden im Reverse-Charge-Verfahren gestellt; der Kunde führt die Umsatzsteuer selbst ab. Die Zahlung erfolgt per Überweisung auf das in der Rechnung angegebene Konto innerhalb von 14 Tagen.

5. Nutzungsrecht

Der Kunde erhält ein zeitlich unbefristetes, nicht übertragbares Recht, die gelieferten Daten für eigene geschäftliche Zwecke zu nutzen. Weitergabe, Weiterverkauf, Vermietung oder Veröffentlichung der Daten – ganz oder in Teilen – sind nicht gestattet. Verbundene Unternehmen gelten als Dritte, sofern nichts anderes vereinbart ist.

6. Pflichten des Kunden

Der Kunde ist für die rechtmäßige Nutzung der Daten verantwortlich, insbesondere nach der DSGVO und § 7 UWG. Er nutzt die Daten nicht für Werbung gegenüber Verbrauchern, verschickt E-Mail-Werbung nur mit vorliegender Einwilligung und ruft Unternehmen nur bei mutmaßlichem Interesse an. Teilen wir dem Kunden mit, dass eine Person der Nutzung widersprochen hat, löscht oder sperrt der Kunde den betroffenen Datensatz unverzüglich.

Bei schuldhaftem Verstoß gegen Ziffer 5 oder 6 stellt der Kunde Entscheiderdaten von Ansprüchen Dritter frei, die auf diesem Verstoß beruhen.

7. Ersatz veralteter Datensätze

Stellt sich ein Datensatz innerhalb von 30 Tagen nach Lieferung als veraltet heraus (Unternehmen erloschen, Ansprechpartner ausgeschieden, Kontaktdaten ungültig), liefern wir nach Meldung kostenlos einen gleichwertigen Ersatzdatensatz. Weitergehende Ansprüche wegen einzelner fehlerhafter Datensätze bestehen nicht.

8. Haftung

Wir haften unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Bei leichter Fahrlässigkeit haften wir nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, höchstens auf den Auftragswert. Die Haftung für entgangenen Gewinn ist bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen.

9. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleiben die übrigen Bestimmungen wirksam.